Wer eine Terrasse baut, Fußböden oder Dielen legen möchte oder Verschalungen im Freien montieren will, sollte sich vor dem Kauf über die Möglichkeiten informieren, die bestimmte Holzarten für sein Projekt bieten. Mit Blick auf Preise, Wohnkomfort und Schutz vor Wind und Wetter gibt es erhebliche Unterschiede. Welches Holz passt ideal zu Ihrem Projekt? Darüber informiert Sie Holztechnik Hummel aus dem Unterallgäu. Seit 1998 fertigt der Handwerksbetrieb Hobelware nach den individuellen Wünschen der Kunden, zu denen private Bauherren mit kleinen Bauvorhaben ebenso zählen, wie Großkunden in unserer Region, in Deutschland und im benachbarten Ausland.

Der Allrounder ist auch bei Holztechnik Hummel die Sibirische Lärche, ein besonders witterungsbeständiges Holz für nahezu alle Zwecke. Ein weiterer Vorteil ist der günstige Preis. Unabhängig von der jeweiligen Verarbeitung und des gewählten Profils ist der preisliche Rahmen aufsteigend nachfolgend dargestellt.

  1. Sibirische Lärche
  2. Thermokiefer
  3. Sibirische Zirbelkiefer
  4. Weißtanne
  5. Accoya

Werfen wir an dieser Stelle  einen Blick auf die Holzarten, die wir in Niederrieden bevorzugt verarbeiten:

Thermokiefer: Der widerstandsfähige Allrounder

Thermohölzer allgemein, bei Holztechnik Hummel bevorzugt Thermokiefer.

Dieses Holz eignet sich besonders gut für Außenverschalungen, Fassadenverkleidungen, Terrassenbeläge und Anwendungen im Hausinneren. Wie der Name schon sagt, wird das Holz der Kiefer thermisch behandelt, der Vorgang dauert zwischen 50 und 90 Stunden, in der Spitze wirken 212 Grad Celsius auf das Holz ein. Diese Hitze verändert den Zellaufbau der Kiefer: Wasseraufnahme und Ausgleichsfeuchte werden deutlich reduziert, so dass sich das Quell- und Schwundverhalten um etwa 70 Prozent verringert. Die gewünschten Effekte:

  • Bakterien und Pilze finden in diesem Kiefernholz keine Nahrung mehr.
  • Das Holz ist sehr formstabil.
  • Es werden keine chemischen Stoffe eingesetzt.
  • Das Produkt ist zu 100 % umweltfreundlich und wiederverwertbar.

Dazu gesellen sich die natürlichen Vorteile der Kiefer: Sie ist ein weiches und in unseren Regionen schnell wachsendes Nadelholz. Kiefer-Kulturen wachsen recht schnell nach und sind ein sehr zuverlässiger Holzlieferant. Und weil sie für Holztechnik Hummel überwiegend aus der Region stammt, steht die Kiefer wegen der geringen Transportwege für seine gute Ökobilanz. Schön anzusehen ist der natürliche Prozess der Vergrauung, diese Patina kennen Sie sicherlich von Berghütten in den Alpen. Kurzum: Thermokiefer und andere Thermohölzer erfüllen nicht nur ihren Zweck, sie sehen auch noch hervorragend aus auf einer Terrasse oder als Wandverkleidung.

Ätherische Aromen mit Wohlfühlfaktor: Sibirische Zirbelkiefer

Sibirische Zirbelkiefer, auch Zirbe, Arbe oder Arve genannt.

Dieses Holz gilt als Wohlfühlholz, denn das in den Holzkanälen enthaltene Harz verbreitet ätherische Aromen, die an einen Balsamgeruch erinnern. Forschungen haben ergeben, dass Menschen in einer Umgebung aus Zirbelkiefer besonders erholsam schlafen. Die ätherischen Öle senken die Herzschlagfrequenz. Probanden in Schlaflaboren kamen mit deutlich weniger Herzschlägen durch die Nacht als solche in anderen Umgebungen, sie wachten erholter und frischer auf.

Wegen des angenehmen Aromas bietet sich die Zirbe überall dort an, wo in Innenbereichen etwas verlegt oder verkleidet werden soll. So holen sie sich die wohlige Atmosphäre einer alpenländischen Berghütte in Ihre vier Wände. Auch Möbel werden gern aus Zirbelkiefer gebaut und für den Saunabau ist dieses Holz die unumstrittene erste Wahl. Es ist ein weiches Holz, das aufgrund seiner Harze besonders resistent gegen den Befall von Pilz oder Schimmel ist. Als Fußboden verlegt, sorgt dieses Holz für ein einmaliges Laufgefühl vor allem auch beim Barfuß laufen. Gern bestellen Kunden auch Blockbohlen aus Zirbe für den Bau von Block- oder Gartenhäusern.

Zirbe verarbeiten wir durch Hacken und Bürsten zu Strukturholz

Holztechnik Hummel fertigt Hobelwaren aus Zirbe ebenfalls für Außenschalungen, Balkone oder Terrassen. Der Werkstoff lässt sich für einen einzigartigen Look mit den Techniken des Hackens und Bürstens veredeln. So entsteht eine überragend schöne Vintage-Optik: Bauteile aus Zirbelkiefer sind zwar neu, verbreiten jedoch zugleich eine Atmosphäre, in der man sich schon seit Jahren und Jahrzehnten wohlzufühlen scheint. In den Alpenländern haben sich viele Betriebe auf gehackte und gebürstete Zirbe spezialisiert und wir als Allgäuer und Menschen aus dem Voralpenland dürfen uns durchaus dazu zählen.

Für eine helle Wohnatmosphäre: Das Holz der Weißtanne

Weißtanne. Holztechnik Hummel verarbeitet Holz der Weißtanne, das in unserer Region wächst. Schon aus diesem Grund zählt es zu unseren Favoriten für Außenschalungen mit Rhombus-Profilen, für Fußböden und auch als Werkstoff für Möbel. Weißtanne ist elastisch und sehr belastbar, die technologischen Eigenschaften sind denen von Fichtenholz überlegen. Wie der Name schon verrät, verbauen Sie mit der Weißtanne ein sehr helles Holz, das lichtdurchflutete Räume voll zur Geltung kommen lässt und solche, die wenig Tageslicht abbekommen, glänzen lässt. 257

Die Weißtanne bildet keine Harzgänge oder Harzgallen aus, was ein Vorteil gegenüber anderen Werkstoffen ist. Dieses Holz ist im Vergleich etwas teurer, weil unter anderem der Anbau und das Kultivieren der Weißtanne aufwendiger ist, als zum Beispiel bei der Fichte. Rotwild und Schädlinge liebe die Weißtanne, knabbern an der Rinde und gefährden das Wachstum. Für eine andere Gefahr sorgte der Mensch von den Sechziger bis in die Neunziger Jahre hinein, denn die Weißtanne reagiert sehr empfindlich auf Schwefeldioxid, das seinerzeit aus vielen Großfeuerungsanlagen entwich. Nachdem solche Anlagen nach und nach entschwefelt wurden, erholten sich die Bestände der Weißtanne wieder.

Mit Essig behandelt: Accoya®-Holz für höchste Ansprüche

Accoya-Holz. Wir bei Holztechnik Hummel finden: Es gibt für Terrassen und Aussenschalungen kein besseres Holz. Bei Accoya handelt es sich um ein patentiertes Verfahren und daher wird Accoya® geschrieben wie gerade eben: mit dem „®“ aus dem US-amerikanischen Recht für eine eingetragene Marke. Dieses besondere Holz darf nur von zertifizierten Fachhändlern vertrieben werden und eine solches Zertrifikat als Vertriebspartner haben wir bei Holztechnik Hummel.

Für Holzprodukte aus Accoya® wird ganz normales Nadelholz verwendet, in den allermeisten Fällen ist es die Radiatakiefer („Pinus radiata“), die schnell nachwächst und ökologisch nachhaltig kultiviert werden kann. Dieses Holz wird im trockenen Zustand mit Essig behandelt, das Verfahren nennt man Acetylierung und es verbessert die Eigenschaften des Holzes enorm. Es weist eine sehr glatte Oberfläche auf und ist sehr hart. So ähnelt es in den Eigenschaften manchen Tropenhölzern und übertrifft diese sogar in vielen Aspekten, vor allem beim ökologischen Fußabdruck. Denn die Radiatakiefer wächst bei uns in Europa in Spanien und Portugal und muss nicht über die Weltmeere transportiert werden wie die exotischen Holzarten. Seit etwa 2007 ist Accoyaholz reif für die Serienproduktion. Dieses Holz hält bei einem Einsatz über der Erde 50 Jahre und bei Kontakt mit Erde 25 Jahre – mindestens. Es ist gesundheitlich völlig unbedenklich und recycelbar.

Individuelle Beratung für private und gewerbliche Kunden

Sprechen Sie Geschäftsführer Markus Hummel und das Team von Holztechnik Hummel an und schildern Sie uns, was Sie planen. Auf dieser Grundlage erstellen wir Ihnen zügig ein Angebot, in das auf Wunsch auch Befestigungsmaterial und Transportkosten eingerechnet werden. Kunden in der Region beliefern wir mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal, deutschlandweit und im benachbarten Ausland beauftragen wir Speditionen, die vom Holztransport etwas verstehen. Selbstabholer aus der Region können Versandkosten sparen. Sprechen Sie uns gern auch an, wenn Sie in der Holztechnik ein Laie sind und ein einmaliges Projekt verwirklichen möchten. Wir reden kein Fachchinesisch, sondern klären mit Ihnen in einer stets individuellen Beratung alle Fragen transparent.